[Rezension] JP Delaney – Du gehörst uns

[Rezension] JP Delaney – Du gehörst uns

  • Beitrags-Kategorie:Rezensionen
  • Seitenanzahl: 448 (Taschenbuch)
  • Preis: 15,00 €

 

Klappentext

Es ist der Albtraum aller Eltern: Als Pete Riley eines Morgens die Tür öffnet, steht vor ihm ein Mann, der seinem zweijährigen Sohn Theo wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Was Miles Lambert ihm offenbart, bringt Petes Welt ins Wanken: Die Söhne der beiden Familien sind nach der Geburt vertauscht worden, Miles und seine Frau sind Theos biologische Eltern. Nach dem ersten Schock beschließen die beiden Paare, die Kinder nicht aus ihren Familien zu reißen. Sie wollen gemeinsam einen Weg finden, am Leben ihres jeweils leiblichen Sohnes teilzuhaben. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Familien unterschiedlicher nicht sein könnten. Pete traut der heilen Welt im Hause Lambert immer weniger. Dann bringt eine Klage gegen das Krankenhaus, in dem der Fehler passiert ist, Verstörendes ans Tageslicht …

 

Meinung

Ich habe schon viele Thriller gelesen, aber selten einer, der mich persönlich so sehr verstört hat wie „Du gehörst uns“. Es liegt an dem Thema, das mich als Mutter ganz besonders ergreift. Die Vorstellung, dass jemand kommen könnte und einem das Kind wegnimmt, ist entsetzlich und zutiefst beängstigend. Mich hat diese Geschichte so sehr gefesselt, dass ich sie nicht aus der Hand legen konnte und Albträume davon bekam.

Ich muss zugeben, dass sie mir schon etwas zu sehr unter die Haut ging, aber das ist meine persönliche Empfindung.

Das Ende konnte mich leider nicht 100% zufriedenstellen. Ich fand den Vergleich, der dort gezogen wurde nicht passend. Auch gefiel mir die Lösung generell nicht – sie war mir auf der eine Seite zu einfach und andererseits passte sie für mich nicht zu den Charakteren, zumindest nicht allen.

 

Fazit

Als Vater oder Mutter sollte man sich wirklich gut überlegen, ob man für dieses Buch bereit ist, denn es wird einen belasten. Wer glaubt darüber stehen zu können, dem kann ich diesen Thriller empfehlen, denn er ist einmal etwas ganz anderes.

4/5