[Rezension] Amy Giles – Jene Nacht ist unser Schatten

[Rezension] Amy Giles – Jene Nacht ist unser Schatten

  • Beitrags-Kategorie:Rezensionen
  • Seitenanzahl: 384 (Taschenbuch)
  • Preis: 10,00 €

 

Klappentext

Jess und Lucas haben eine traurige Gemeinsamkeit – in der gleichen Nacht, im gleichen Kino sind ihre Brüder bei einer Massenschießerei einen sinnlosen Tod gestorben. Während Lucas ein Jahr später versucht, seinen Schuldgefühlen ebenso gerecht zu werden wie seinen überbehütenden Eltern, fühlt Jess sich von ihrer depressiven Mutter komplett allein gelassen.

Als Jess und Lucas sich begegnen, ist der bodenlose Schmerz wieder spürbar, aber auch, dass aus ihrer Freundschaft mehr werden könnte. Doch haben sie als Überlebende überhaupt ein Recht auf Liebe und Glück?

 

Meinung

Ich bin mit großen Erwartungen in die Geschichte gestartet, da mich der Klappentext auf Anhieb angesprochen hat. Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht so sehr packen, wie ich es mir erhofft hatte.

Ich kann nicht einmal genau benennen, woran es lag. Vielleicht waren es die Charaktere, die ich zwar mochte, aber denen ich mich nie nah fühlte. Ich hätte mir auch gewünscht mehr über ihre Geschwister zu erfahren, sodass ich ihren Verlust vielleicht mehr hätte spüren können. Mir fehlt der Moment, in dem die Geschichte mich vollkommen packen konnte.

Nichtsdestotrotz hat mir „Jene Nacht ist unser Schatten“ gut gefallen, weil die Geschichte ein sehr wichtiges Thema behandelt, das gut und facettenreich umgesetzt wurde.

 

Fazit

Ein gutes Buch zu einem wichtigen Thema, das mich nur leider persönlich nicht abholen konnte.

4/5